Volleyball Vahrendorf
Verbandsliga

Zeitungsartikel 2005-2006

Team Saison 2005/2006

ein Bild

hinterste Reihe: Sabine Szafraniak, Stefanie Steffen, Anke Wichmann, Britta Zaufke, Sabine Schmitke

mittlere Reihe: Heike Becker, Anke Stenzel, Regina Janowski, Maren Molter

untere Reihe: Britta Naujoks, Annette Holst, Annika Thiele


Duschen bleiben in den Ferien kalt

NENNDORF - Langsam wird das Volleyballspielen für die Frauen des TV Vahrendorf ungemütlich. Das liegt weniger an den stärker werdenden Gegnern in der Oberliga, sondern an den Bedingungen im Hallenumfeld in Nenndorf. "Durch die späten Ferien konnten wir erst sehr spät in unsere Halle, um mit der Vorbereitung zu beginnen", sagt Trainerin Regina Janowski. Wenigstens werden sich Meisterschaftsfavorit TuS Zeven und der MTV Gifhorn, die sich am Sonnabend (14 Uhr) in der Nenndorfer Halle vorstellen, warme Duschen vorfinden. "Kalt sind sie in den Herbstferien", so die Trainerin. Grund: Das Land muss sparen.

masch

erschienen am 7. Oktober 2005

 

TV Vahrendorf blamiert sich in Salzgitter

VAHRENDORF - Auch wenn nur bis Sonnabend Zeit bleibt bis zum nächsten Auftritt der Volleyballerinnen des TV Vahrendorf in der Oberliga beim noch sieglosen MTV Salzgitter. An die 1:3-Niederlage (19:25, 25:20, 25:19, 21:25) beim Aufsteiger VG Ilsede wird sich Trainerin Regina Janowski wohl noch länger erinnern. "Wir haben fast völlig ohne Annahme gespielt", stellte sie fassungslos fest. Dabei hatte sie alle zwölf Spielerinnen des Kaders dabei. Doch selbst ihre besten Bagger-Spezialistin Steffi Steffens schien ihr gesamtes Handwerk verlernt zu haben. "Eine Katastrophe", so Janowski. In ihrer Verzweiflung gab sie beim Stand von 9:20 ein "absolutes Denkverbot" aus. Bis zum Spielstand von 18:21 half die verordnete geistige Leere, für eine Wende in der Partie aber nicht mehr.

masch

erschienen am 19. Oktober 2005

 

Vahrendorfer Sieg beim Letzten

VAHRENDORF - Die Erleichterung ist zu spüren. Nach zuletzt schwachen Leistungen siegten die Volleyball-Frauen des TV Vahrendorf beim Oberliga-Letzten TSV Giesen 3:0 (25:17, 25:22, 25:21) und stellten den Anschluss an das Mittelfeld wieder her. "Ich habe diesmal klar die Verantwortlichkeiten geklärt", sagt Spieler-Trainerin Regina Janowski. Außerdem führte sie vor der Partie mit etlichen Spielerinnen Einzelgespräche. "Nur lieb sein bringt nichts", sagte die Trainerin. So waren zum Beispiel ausschließlich Heike Giersch und Anke Wichmann für die Annahme zuständig. Und das mit der aus dem Urlaub zurück gekehrten Britta Zaufke nun wieder eine gelernte Zuspielerin im Team war, half auch.

masch

erschienen am 2. November 2005

Vahrendorf: Personelle Probleme

VAHRENDORF - Regina Janowski, die Trainerin der Oberliga-Volleyball-Frauen des TV Vahrendorf, hat Galgenhumor bewiesen. "Wahrscheinlich brauche ich 20 Spielerinnen im Kader, um sechs gesunde aufs Feld schicken zu können", sagte sie Hintergrund dieser Aussage: Beim 1:3 (25:22, 19:25, 23:25, 18:25) auswärts gegen den MTV Gifhorn waren nur vier Spielerinnen wirklich voll einsetzbar.

Mit sechs Spielerinnen aus dem Zwölfer-Kader war Janowski nach Gifhorn gereist. Etliche hatten wegen privater Termine abgesagt. So standen mit Anke Wichmann (Schulterverletzung) und Maren Molter (Rückenprobleme) zwei Angreiferinnen auf dem Feld, die entweder nicht richtig schmettern oder nicht richtig springen konnten. "Das macht nicht wirklich Spaß", so Janowski.

Nun hofft die Trainerin zu den Heimspielen am Sonnabend um 15 Uhr in der Sporthalle Nenndorf gegen die mitabstiegsgefährdeten MTV Wolfenbüttel und TSV Giesen auf regeren Zuspruch aus dem Spielerinnen-Kader.

masch

erschienen am 16. November 2005

TV Vahrendorf sucht einen Nachholtermin

NENNDORF - Absagen ist Trainerin Regina Janowski eher von Spielerinnen ihres Volleyball-Teams des TV Vahrendorf gewöhnt. Doch zum Heimspieltag in der Oberliga sagte jetzt Kontrahent TSV Giesen ab. Der Klub aus Giesen schickte auch keine zwei Spielerinnen als Schiedsgericht für die zweite Begegnung gegen MTV Wolfenbüttel. Der TV Vahrendorf steht vor einem Dilemma. "Ich gehe davon aus, dass wir die Punkte gegen Giesen kampflos bekommen", so Regina Janowski. Doch wo und wann das Heimspiel gegen Wolfenbüttel nachgeholt werden kann, ist offen. Die Halle in Nenndorf ist verplant. Also dürfte der Verband das Match an einen bestehenden Termin anhängen. Nur: Beide Klubs sind nicht mehr gleichzeitig bei einem dritten Verein, der ein neutrales Schiedsgericht stellen könnte.

masch

erschienen am 23. November 2005

Personalnot beim TV Vahrendorf

VAHRENDORF - Jetzt ist es passiert: Die schon fast die gesamte Saison unter großer Personalnot leidenden Oberliga-Volleyball-Frauen des TV Vahrendorf mussten das Punktspiel beim MTV Grone absagen. Obwohl die Vahrendorferinnen sieben Krankheitsatteste vorlegen konnten, wurde die Partie mit 0:3 Sätzen und 0:75 Zählern gegen sie gewertet. "Wir müssen aber kein Strafgeld für Nichtantreten zahlen", so Trainer Regina Janowski, die unbedingt die Saison zu Ende spielen will, um mögliche Strafzahlungen zu vermeiden. Ob die Mannschaft aber nächste Saison noch in der Viertklassigkeit auflaufen wird, hält sie "für offen".

masch

erschienen am 21. Dezember 2005

Volleyball: Oberliga-Frauen des TV Vahrendorf droht der Abstieg

NENNDORF - Wenn was schief geht, dann alles. Davon können die Volleyball-Frauen des TV Vahrendorf ein Lied singen. Nach zwei Niederlagen droht jetzt sogar der Abstieg aus der Oberliga. Dabei hatte Trainerin Regina Janowski große Hoffnungen in den Heimspieltag gegen den MTV Salzgitter und VG Ilsede gesetzt. Doch gegen Salzgitter gab es ein 2:3 (25:17, 24:26, 21:25, 27:25, 9:15) und gegen Ilsede ein 0:3 (19:25, 19:25, 21:25.

Schon als die Volleyballdamen die Sporthalle Nenndorf herrichten wollten, standen sie vor verschlossener Tür. Der Hallenschlüssel passte nicht. "In den Ferien war das Schloss ausgetauscht worden", sagte die Trainerin. Bis der Hausmeister gefunden war, verging eine Dreiviertelstunde. "Und das in klirrender Kälte", so Regina Janowski. Personell konnte sie nicht ihr bestes Team aufbieten. Mittelblockerin Anke Wichmann (Magen-Darm-Infekt) hielt nur anderthalb Sätze durch. Bei einer 19:14 Führung machte sie Platz für Anke Stenzel. Die hatte drei Monate wegen einer Fußverletzung nicht trainiert und ist zudem nur gelernte Außenangreiferin. Dass dann beim Einschlagen Zuspielerin Britta Zaufke einen Schmetterschlag so unglücklich auf die Finger bekam, dass sie nicht weitermachen konnte, registrierte Regina Janowski nur noch mit ungläubigen Staunen. Als "Ersatz" saß Angreiferin Britta Naujoks auf der Bank, die aber wegen einer Erkrankung monatelang gefehlt hatte. "So eine Saison habe ich noch nie erlebt", sagte die Trainerin. Doch die "schwarze Serie" reißt nicht ab: Weil in dieser Saison drei Mannschaften aus der Zehner-Staffel absteigen, ist die Lage bedrohlich. Bisher reichte der drittletzte Rang wenigstens noch zu den Relegationsspielen.

Masch

erschienen am 18. Januar 2006

 

Zum Sieg mit einer "bösen" Trainerin

VAHRENDORF - Vorsicht vor wütenden Spielertrainerinnen. Dass 0:3 (13:25, 17:25, 21:25) gegen Oberliga-Spitzenreiter TuS Zeven konnte Regina Janowski, Team-Verantwortliche bei den Volleyball-Frauen des TV Vahrendorf noch akzeptieren. Allerdings, die anschließende Partie gegen den MTV Wolfenbüttel auch noch zu verlieren, wäre zuviel gewesen. Als es 12:13 im Tie-Break stand, gab die gelernte Außenangreiferin Zuspielerin Britta Zauke die Anweisung. "Jeder Ball zu mir. Ich war böse", sagte sie. In der Folgezeit nutzte Janowski jeden Schmetterball zu einem Punkt: Am Ende erhielt sich der TV Vahrendorf nach dem 3:2 (25:16, 25:16, 17:25, 24:26, 16:14) die Chance auf den Klassenerhalt.

masch

erschienen am 1. Februar 2006

 

 

Vahrendorf abgestiegen - Stelle schlechter als Jork

Volleyball-Oberliga: Nur ein Sieg

HARBURG - Die Leidenszeit hat ein Ende", stellte Rolf Schmitt fest, der Trainer der Oberliga-Volleyballer des TuS Jork. Erstmals gelang seinem Team mit dem 3:1 (25:17, 25:16, 23:25, 25:21) beim USC Braunschweig III ein Sieg ohne den stärksten Angreifer Patrick Seifert, der berufsbedingt absagen musste. "Mein Kompliment, die Mannschaft hat sich endlich freigeschwommen", sagte Schmitt hochzufrieden. Zumal der Erfolg beim Tabellenvorletzten nun zu 95 Prozent den Klassenerhalt sichert. Vor allem die Mittelblocker Ulf Stechmann und Benjamin Behr ragten heraus, auch Libero Rüdiger Hoy machte einen guten Job.

Dagegen gingen die in der Tabelle um zwei Zähler besser als Jork gestellten Männer des TSV Stelle bei USC Braunschweig III mit 1:3 (11:25, 22:25, 25:23, 16:25) förmlich unter. Wie schon in den Vorjahren scheint den Stellern gegen Ende der Saison die Luft auszugehen. "So sind sie das schlechteste Team der Spielklasse", meinte Rolf Schmitt. Stelles Teamsprecher Marko Frobel hat eine Erklärung: "Wir waren personell so knapp besetzt, dass sogar unser Libero Jens Tiedemann als Mittelblocker auflaufen musste." Immerhin: Mit dem Abstieg hat das Team nichts mehr zu tun.

Dagegen haben die Frauen des TV Vahrendorf den Klassenerhalt in der Oberliga mit dem 1:3 (25:19, 20:25, 21:25, 21:25) beim Siebtplazierten MTV Grone endgültig verspielt. "Schade, wir waren eigentlich die bessere Mannschaft", sagte Trainerin Regina Janowski. Doch die Verunsicherung ist immens. "Wenn mal die eine oder andere Sache nicht klappt, läuft gar nichts mehr", stellte die Trainerin fest. Immerhin: Fünf Spielerinnen aus dem aktuellen Kader würden auch in der niedersächsischen Verbandsliga weiter machen. "Kommen noch einige dazu, mache ich als Trainerin auch weiter", verspricht Regina Janowski.

Die Verbandsliga-Volleyballer des Harburger TB unterlagen bei der bis dato punktgleichen HH-TG Barmbek-Uhlenhorst (HTBU) 1:3 und schweben als Tabellenvorletzter weiter in Abstiegsgefahr.

masch

erschienen am 22. Februar 2006

 Vahrendorf vor Abstieg

VAHRENDORF - Ein wenig traurig wirkt Regina Janowski, die Trainerin der Volleyball-Frauen des TV Vahrendorf schon. Weniger der fast sichere Abstieg aus der Oberliga ist dafür Auslöser, mehr die zuletzt gezeigten Leistungen. Zwar verloren die Nenndorferinnen beim Tabellenzweiten SC Langenhagen mit 0:3 (20:25, 22:25, 16:25). "Doch wir haben zumindest zwei Sätze lang sehr ordentlich mitgehalten", sagte die Trainerin. In dieser Form wäre der Abstieg aus der vierten Liga wohl vermeidbar gewesen, vermutet die Spielertrainerin.

So richtet sich die Aufmerksamkeit langsam auf die Planungen der nächsten Serie, etliche Spielerinnen würden wohl weitermachen wollen. Kurios genug: Womöglich spielen dann zwei Vahrendorfer Mannschaften in derselben Verbandsliga-Staffel, denn die zweite Mannschaft des Klubs ist in der Landesliga derzeit auf einem aussichtsreichen zweiten Tabellenrang.

masch

erschienen am 1. März 2006

 

TV Vahrendorf vor dem Ende?

Volleyball: Personalnot bei Damen und Herren in der Oberliga

VAHRENDORF - Die Volleyball-Frauen des TV Vahrendorf stehen am Scheideweg: "So kann es nicht weitergehen", sagt Trainerin Regina Janowski. Zum Saisonende gab es in eigener Halle in Nenndorf zwei Pleiten. Zunächst mit 0:3 (21:25, 20:25, 12:25) gegen den SV Nienhagen, danach 0:3 (19:25, 11:25, 17:25) gegen Meister SC Langenhagen.

Zumindest gegen das abstiegsgefährdete Nienhagen hatte sich Janowski einen Erfolg ausgerechnet. Doch mehr als ein 10:1 im ersten Satz sprang nicht heraus. Zwei Eigenfehler, ein Netzroller, schon war das Selbstvertrauen hinüber. "Da kann man machen, was man will. Diese Mannschaft ist kopfkrank", so die frustrierte Trainerin.

Druck gab es nicht, der Abstieg stand vorher fest. Unter dem Eindruck der Pleite wollte Janowski ein Gespräch über die Zukunft vermeiden, doch die meisten Spielerinnen drängten auf eine Aussprache. Das Ergebnis: Mit Annika Thiele, Andrea Steffens, Anke Wichmann und Maren Molter sagten nur noch vier Aktive für die Saison in der Verbandsliga zu. Die frühere Erstliga-Mittelblockerin Heike Giersch machte eine Zusage von der Kader-Qualität abhängig.

"Wir suchen noch einige, möglichst junge Spielerinnen für den Wiederaufstieg", so Janowski, die als Trainerin dann weiter machen würde. Die frühere Jorkerin Stefanie Benecke (26) würde sich nach einem Jahr Auslandsaufenthalt Vahrendorf anschließen. Bis Ende April bleibt Zeit, einen funktionierenden Kader mit acht bis neun Aktiven zusammenzusammeln. Janowski: "Sonst hören wir auf."

masch

erschienen am 14. März 2006